
Alex Heide
the darkroom beams horizons
30.04.2026 - 07.06.2026
In der Ausstellung the darkroom beams horizons von Alex Heide wird der darkroom als Raum für Handlung, Fantasie und Vision verstanden. Der Begriff trägt eine doppelte Bedeutung: Zum einen bezeichnet er einen queer codierten Raum, in dem Dunkelheit Interaktionen anonymisiert und eine sinnlich geprägte Form der Begegnung ermöglicht. Zum anderen verweist er auf die fotografische Dunkelkammer, deren Arbeit durch Körperlichkeit, Nähe und materielle Präzision bestimmt ist. Der darkroom erscheint hier als Ort, an dem sich Sinne und Wahrnehmung schärfen und Visionen entstehen. In der Dunkelkammer wird ein Ausblick nicht nur sichtbar, sondern zugleich imaginiert und materiell hervorgebracht. Für Heide ist die Arbeit dort fast wie Träumen, gepaart mit spezifischen Handlungen. Berühren, Erspüren, Begehren und Wiederholen sind hier Handlungsweisen, um fotografische Bilder zu generieren, aber auch zu imaginieren. Das Handeln mit dem eigenen Körper findet für sie sowohl während der Begegnung mit und durch den Apparat als auch während des einsamen Bildschaffungsprozesses in der Dunkelkammer statt. Beide Momente beschreiben einen körperlichen Zustand, beinahe wie einen Tanz. In der engen Verbindung von Tun und Fühlen entsteht eine besondere Intensität, die sowohl die fotografische Dunkelkammer als auch den darkroom prägt. Hier beginnt die Grenze zwischen beiden Bedeutungen zu verschwimmen, zwischen der Arbeit im fotografischen Prozess und dem sexuellen Kontext des darkrooms.
Momente der Reflexion spielen im darkroom eine Nebenrolle. Erst im Hellraum kommt es zur Betrachtung und Bewertung. Der Counterpart zur Dunkelkammer ist das Schattenspiel, also eine Darbietung von Zeichen oder Symbolen, die durch das Positionieren vor einer Lichtquelle projiziert werden. Platons Höhlengleichnis kommt als eines der ältesten Beispiele für die Frage nach Wirklichkeit und Ableitung von Realität in den Sinn — und wird im Fotodiskurs immer wieder ins Spiel gebracht. Für Heide bedeuten der darkroom und die Dunkelkammer Imagination und Materialität, das Schattenspiel hingegen Projektion und Indexikalität. Beide sind wichtige Orte, die sich jedoch gegenüberstehen. Im Schattenspiel ist der Kontext hell; die Schablonen wirken beinahe ikonhaft und benötigen Licht, um Schatten zu sein. Im darkroom ist der Kontext dunkel, damit sich das Licht gezielt lenken lässt. Während das Schattenspiel eine Abstraktionsebene besitzt, bleibt die Dunkelkammer immer körperlich, ein Fühlen von Haut und Material. Der Fotodiskurs ist häufig von einer Sprache geprägt, die zu kurz greift und jene körperlich-sinnliche Ebene nicht zu fassen vermag. Als Erweiterung von Indexikalität oder Zeichensystemen bringt Heide den Horizont ins Spiel — einen Ort, der sich nie erreichen lässt. Dieses Nicht-Ankommen ist für ihre Arbeit zentral, nicht zuletzt, weil es sich der Annahme widersetzt, eine Aufnahme sei ein „Abdruck“ der Realität. Im Kontext ihrer Arbeit als Fotografin ist die Dunkelkammer insbesondere im Hinblick auf diese Idee der Aufnahme als Abbildung von Realität sowie auf Fragen von Deutungshoheit, Autor*innenschaft und Besitzansprüchen interessant. Ich habe ein Bild gemacht, also besitze ich es und zeige euch jetzt einmal, wie es gewesen ist. Dieser Haltung stellt Heide einen explizit queeren Kontext gegenüber, der stark mit Vision verbunden ist – auch mit ihrer eigenen. In ihrer fotografischen Praxis ist die Aufnahme selbst jedoch zunehmend in den Hintergrund getreten. So hat sie teilweise nicht mehr selbst durch die Kamera geblickt, sondern diese beispielsweise einfach weitergegeben. Anstatt vorzugeben, was etwas ist, geht es ihr darum, gemeinsam mit anderen zu erschaffen. Die Ausstellung bei klix markiert eine Abwendung von der klassischen Aufnahmesituation in der Fotografie, von Aufnahme, Bildschaffung oder Zeigemodalität.
Die schrägen Verhältnisse werden in der eigens entwickelten Ausstellungsarchitektur aufgegriffen. Es gibt keinen Nullpunkt, keinen einzelnen Horizont mehr. Vielmehr geht es um die Rekontextualisierung der eigenen Arbeit durch den Umgang mit Grenzen und um die Entwicklung von Strategien, Stars und Zeichensystemen. Das Erfinden selbst spielt für Heide eine zentrale Rolle. Ebenso wichtig sind Impermanenz und Fluidität als Gegennarrativ zum Ursprung. Mit Rückgriff auf etablierte Denkfiguren im Fotografiekontext, etwa das latente Bild, schafft Heide Arbeiten, bei denen Besucher*innen nicht wissen, wer, wann und wo dargestellt ist. Auch bleibt offen, was technisch geschehen ist. Ihre Bilder sind sehr fotografisch und entfernen sich zugleich von dem, was gemeinhin als Fotografie verstanden wird. the darkroom beams horizons beschreibt somit einerseits alternative Zukünfte und Ideen und zugleich ein fortwährendes Nicht-Ankommen, ein ständiges Suchen und Tasten, ein Tanz oder eine Performance, oder vielleicht ein Spiel.
Alex Heide (*1984 in Berlin) lebt und arbeitet in Berlin. Sie studierte Freie Kunst mit Schwerpunkt auf Fotografie und Performance bei Dörte Eißfeldt und Christoph Schlingensief sowie Kommunikationsdesign an der Hochschule für Bildende Künste Braunschweig. Im Anschluss war sie Meisterschülerin von Dörte Eißfeldt. Ihre Arbeiten wurden unter anderem im Museum für Fotografie / Helmut Newton Foundation in Berlin, in den Deichtorhallen Hamburg, im Museum für Photographie Braunschweig, auf der Photokina in Köln sowie im Kunstverein Die Halle in Braunschweig gezeigt. Alex Heide ist Mitglied der Deutschen Fotografischen Akademie (DFA).
In Alex Heide’s exhibition the darkroom beams horizons, the darkroom is conceived as a space for action, imagination and vision. The term carries a dual meaning: it refers to a queer-coded space in which darkness renders interactions anonymous and enables sensual encounters. It also means the photographic darkroom, where practice is defined by physicality, proximity and precise handling of materials. Here, the darkroom emerges as a place where the senses and perception are heightened and visions take shape. In the darkroom, an outlook is not only made visible, but also imagined and materially produced. For Heide, working there is almost like dreaming intertwined with specific actions. Touching, sensing, desiring and repeating are practices through which photographic images are generated. Her body is engaged both in encounters with the apparatus and in the solitary process of image-making in the darkroom. These two moments describe a physical state that is like a dance. The close connection between doing and feeling gives rise to a particular intensity that shapes both the photographic darkroom and the darkroom itself. The boundary between the two meanings begins to blur here, between the work involved in the photographic process and the sexual context of the darkroom.
Moments of reflection play a secondary role in the darkroom. It is only in the light that images are examined and assessed. The counterpart to the darkroom is the shadow play: a presentation of signs or symbols created by positioning them in front of a light source. One of the oldest examples addressing the question and derivation of reality is Plato’s Allegory of the Cave, which is repeatedly invoked in photographic discourse. For Heide, both darkrooms represent imagination and materiality respectively, whereas the shadow play represents projection and indexicality. The two contexts are important, yet they are in opposition to one another. In the shadow play, the space is illuminated, and cut-outs appear almost iconic, requiring light to cast shadows. In the darkroom, darkness allows light to be precisely directed. While the shadow play possesses a level of abstraction, the darkroom is always physical, providing a tactile encounter of skin and material. The photographic discourse is often characterised by a language that falls short of capturing that physical, sensory level. As an extension of indexicality or sign systems, Heide introduces the concept of the horizon — a place that can never be reached. This impossibility of arrival is central to her work, not least because it challenges the idea that a photograph is an ‚imprint‘ of reality.
In the context of her work as a photographer, the darkroom is a particularly interesting space in relation to the idea of the photograph as a representation of reality, as well as questions of interpretive authority, authorship, and ownership. I took a picture, so I own it, and now I’ll show you what it was like. Heide contrasts this attitude with an explicitly queer context that is strongly linked to vision, including her own. However, in her photographic practice, the act of taking the photograph itself has increasingly receded into the background. For example, she sometimes no longer looks through the camera herself and simply passes it on to others. Rather than dictating what something is, her aim is to create together with others. The exhibition at klix marks a departure from the classic photographic situation and the act of taking or showing images.
These oblique conditions are reflected in the specially developed exhibition architecture. There is no longer a point zero or a single horizon. Instead, the focus is framing her own work by engaging with boundaries and developing strategies, stars and sign systems. For Heide, invention itself plays a central role. Equally important are impermanence and fluidity, which serve as a counter-narrative to origins. Drawing on established photographic concepts such as the latent image, Heide creates works in which visitors cannot identify who is depicted, when or where. The technical process also remains unclear. Her images are highly photographic yet simultaneously abandon what is commonly understood as photography. the darkroom beams horizons thus describes alternative futures and ideas, as well as a state of perpetual non-arrival: a constant searching and sensing; a dance, a performance or perhaps a game.
Alex Heide (born in Berlin in 1984) lives and works in Berlin. She studied fine arts with a focus on photography and performance under Dörte Eißfeldt and Christoph Schlingensief, as well as communication design at the Braunschweig University of Art. She subsequently became a master student of Dörte Eißfeldt. Her work has been exhibited at venues including the Museum für Fotografie / Helmut Newton Foundation in Berlin, the Deichtorhallen Hamburg, the Museum für Photographie Braunschweig, Photokina in Cologne, and the Kunstverein Die Halle in Braunschweig. Alex Heide is a member of the German Photographic Academy (DFA).

Alex Heide
the darkroom beams horizons
30.04.2026 - 07.06.2026
In der Ausstellung the darkroom beams horizons von Alex Heide wird der darkroom als Raum für Handlung, Fantasie und Vision verstanden. Der Begriff trägt eine doppelte Bedeutung: Zum einen bezeichnet er einen queer codierten Raum, in dem Dunkelheit Interaktionen anonymisiert und eine sinnlich geprägte Form der Begegnung ermöglicht. Zum anderen verweist er auf die fotografische Dunkelkammer, deren Arbeit durch Körperlichkeit, Nähe und materielle Präzision bestimmt ist. Der darkroom erscheint hier als Ort, an dem sich Sinne und Wahrnehmung schärfen und Visionen entstehen. In der Dunkelkammer wird ein Ausblick nicht nur sichtbar, sondern zugleich imaginiert und materiell hervorgebracht. Für Heide ist die Arbeit dort fast wie Träumen, gepaart mit spezifischen Handlungen. Berühren, Erspüren, Begehren und Wiederholen sind hier Handlungsweisen, um fotografische Bilder zu generieren, aber auch zu imaginieren. Das Handeln mit dem eigenen Körper findet für sie sowohl während der Begegnung mit und durch den Apparat als auch während des einsamen Bildschaffungsprozesses in der Dunkelkammer statt. Beide Momente beschreiben einen körperlichen Zustand, beinahe wie einen Tanz. In der engen Verbindung von Tun und Fühlen entsteht eine besondere Intensität, die sowohl die fotografische Dunkelkammer als auch den darkroom prägt. Hier beginnt die Grenze zwischen beiden Bedeutungen zu verschwimmen, zwischen der Arbeit im fotografischen Prozess und dem sexuellen Kontext des darkrooms.
Momente der Reflexion spielen im darkroom eine Nebenrolle. Erst im Hellraum kommt es zur Betrachtung und Bewertung. Der Counterpart zur Dunkelkammer ist das Schattenspiel, also eine Darbietung von Zeichen oder Symbolen, die durch das Positionieren vor einer Lichtquelle projiziert werden. Platons Höhlengleichnis kommt als eines der ältesten Beispiele für die Frage nach Wirklichkeit und Ableitung von Realität in den Sinn — und wird im Fotodiskurs immer wieder ins Spiel gebracht. Für Heide bedeuten der darkroom und die Dunkelkammer Imagination und Materialität, das Schattenspiel hingegen Projektion und Indexikalität. Beide sind wichtige Orte, die sich jedoch gegenüberstehen. Im Schattenspiel ist der Kontext hell; die Schablonen wirken beinahe ikonhaft und benötigen Licht, um Schatten zu sein. Im darkroom ist der Kontext dunkel, damit sich das Licht gezielt lenken lässt. Während das Schattenspiel eine Abstraktionsebene besitzt, bleibt die Dunkelkammer immer körperlich, ein Fühlen von Haut und Material. Der Fotodiskurs ist häufig von einer Sprache geprägt, die zu kurz greift und jene körperlich-sinnliche Ebene nicht zu fassen vermag. Als Erweiterung von Indexikalität oder Zeichensystemen bringt Heide den Horizont ins Spiel — einen Ort, der sich nie erreichen lässt. Dieses Nicht-Ankommen ist für ihre Arbeit zentral, nicht zuletzt, weil es sich der Annahme widersetzt, eine Aufnahme sei ein „Abdruck“ der Realität. Im Kontext ihrer Arbeit als Fotografin ist die Dunkelkammer insbesondere im Hinblick auf diese Idee der Aufnahme als Abbildung von Realität sowie auf Fragen von Deutungshoheit, Autor*innenschaft und Besitzansprüchen interessant. Ich habe ein Bild gemacht, also besitze ich es und zeige euch jetzt einmal, wie es gewesen ist. Dieser Haltung stellt Heide einen explizit queeren Kontext gegenüber, der stark mit Vision verbunden ist – auch mit ihrer eigenen. In ihrer fotografischen Praxis ist die Aufnahme selbst jedoch zunehmend in den Hintergrund getreten. So hat sie teilweise nicht mehr selbst durch die Kamera geblickt, sondern diese beispielsweise einfach weitergegeben. Anstatt vorzugeben, was etwas ist, geht es ihr darum, gemeinsam mit anderen zu erschaffen. Die Ausstellung bei klix markiert eine Abwendung von der klassischen Aufnahmesituation in der Fotografie, von Aufnahme, Bildschaffung oder Zeigemodalität.
Die schrägen Verhältnisse werden in der eigens entwickelten Ausstellungsarchitektur aufgegriffen. Es gibt keinen Nullpunkt, keinen einzelnen Horizont mehr. Vielmehr geht es um die Rekontextualisierung der eigenen Arbeit durch den Umgang mit Grenzen und um die Entwicklung von Strategien, Stars und Zeichensystemen. Das Erfinden selbst spielt für Heide eine zentrale Rolle. Ebenso wichtig sind Impermanenz und Fluidität als Gegennarrativ zum Ursprung. Mit Rückgriff auf etablierte Denkfiguren im Fotografiekontext, etwa das latente Bild, schafft Heide Arbeiten, bei denen Besucher*innen nicht wissen, wer, wann und wo dargestellt ist. Auch bleibt offen, was technisch geschehen ist. Ihre Bilder sind sehr fotografisch und entfernen sich zugleich von dem, was gemeinhin als Fotografie verstanden wird. the darkroom beams horizons beschreibt somit einerseits alternative Zukünfte und Ideen und zugleich ein fortwährendes Nicht-Ankommen, ein ständiges Suchen und Tasten, ein Tanz oder eine Performance, oder vielleicht ein Spiel.
Alex Heide (*1984 in Berlin) lebt und arbeitet in Berlin. Sie studierte Freie Kunst mit Schwerpunkt auf Fotografie und Performance bei Dörte Eißfeldt und Christoph Schlingensief sowie Kommunikationsdesign an der Hochschule für Bildende Künste Braunschweig. Im Anschluss war sie Meisterschülerin von Dörte Eißfeldt. Ihre Arbeiten wurden unter anderem im Museum für Fotografie / Helmut Newton Foundation in Berlin, in den Deichtorhallen Hamburg, im Museum für Photographie Braunschweig, auf der Photokina in Köln sowie im Kunstverein Die Halle in Braunschweig gezeigt. Alex Heide ist Mitglied der Deutschen Fotografischen Akademie (DFA).
In Alex Heide’s exhibition the darkroom beams horizons, the darkroom is conceived as a space for action, imagination and vision. The term carries a dual meaning: it refers to a queer-coded space in which darkness renders interactions anonymous and enables sensual encounters. It also means the photographic darkroom, where practice is defined by physicality, proximity and precise handling of materials. Here, the darkroom emerges as a place where the senses and perception are heightened and visions take shape. In the darkroom, an outlook is not only made visible, but also imagined and materially produced. For Heide, working there is almost like dreaming intertwined with specific actions. Touching, sensing, desiring and repeating are practices through which photographic images are generated. Her body is engaged both in encounters with the apparatus and in the solitary process of image-making in the darkroom. These two moments describe a physical state that is like a dance. The close connection between doing and feeling gives rise to a particular intensity that shapes both the photographic darkroom and the darkroom itself. The boundary between the two meanings begins to blur here, between the work involved in the photographic process and the sexual context of the darkroom.
Moments of reflection play a secondary role in the darkroom. It is only in the light that images are examined and assessed. The counterpart to the darkroom is the shadow play: a presentation of signs or symbols created by positioning them in front of a light source. One of the oldest examples addressing the question and derivation of reality is Plato’s Allegory of the Cave, which is repeatedly invoked in photographic discourse. For Heide, both darkrooms represent imagination and materiality respectively, whereas the shadow play represents projection and indexicality. The two contexts are important, yet they are in opposition to one another. In the shadow play, the space is illuminated, and cut-outs appear almost iconic, requiring light to cast shadows. In the darkroom, darkness allows light to be precisely directed. While the shadow play possesses a level of abstraction, the darkroom is always physical, providing a tactile encounter of skin and material. The photographic discourse is often characterised by a language that falls short of capturing that physical, sensory level. As an extension of indexicality or sign systems, Heide introduces the concept of the horizon — a place that can never be reached. This impossibility of arrival is central to her work, not least because it challenges the idea that a photograph is an ‚imprint‘ of reality.
In the context of her work as a photographer, the darkroom is a particularly interesting space in relation to the idea of the photograph as a representation of reality, as well as questions of interpretive authority, authorship, and ownership. I took a picture, so I own it, and now I’ll show you what it was like. Heide contrasts this attitude with an explicitly queer context that is strongly linked to vision, including her own. However, in her photographic practice, the act of taking the photograph itself has increasingly receded into the background. For example, she sometimes no longer looks through the camera herself and simply passes it on to others. Rather than dictating what something is, her aim is to create together with others. The exhibition at klix marks a departure from the classic photographic situation and the act of taking or showing images.
These oblique conditions are reflected in the specially developed exhibition architecture. There is no longer a point zero or a single horizon. Instead, the focus is framing her own work by engaging with boundaries and developing strategies, stars and sign systems. For Heide, invention itself plays a central role. Equally important are impermanence and fluidity, which serve as a counter-narrative to origins. Drawing on established photographic concepts such as the latent image, Heide creates works in which visitors cannot identify who is depicted, when or where. The technical process also remains unclear. Her images are highly photographic yet simultaneously abandon what is commonly understood as photography. the darkroom beams horizons thus describes alternative futures and ideas, as well as a state of perpetual non-arrival: a constant searching and sensing; a dance, a performance or perhaps a game.
Alex Heide (born in Berlin in 1984) lives and works in Berlin. She studied fine arts with a focus on photography and performance under Dörte Eißfeldt and Christoph Schlingensief, as well as communication design at the Braunschweig University of Art. She subsequently became a master student of Dörte Eißfeldt. Her work has been exhibited at venues including the Museum für Fotografie / Helmut Newton Foundation in Berlin, the Deichtorhallen Hamburg, the Museum für Photographie Braunschweig, Photokina in Cologne, and the Kunstverein Die Halle in Braunschweig. Alex Heide is a member of the German Photographic Academy (DFA).

Olga Hohmann with Stefan Blüml
Double Bookings
13.12.2025

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13.12.2025

Klixstraße 3, 10823 Berlin
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